Analoge Stadt II:
Stirbt die Stadt, stirbt die Gemeinschaft

An der Anzahl von Kindern und Alten auf den Straßen erkennt man, wie lebenswert eine Stadt ist. Jan Gehl / dänischer Stadtplaner/ Rückbesinnung und Ausblick auf urbane Lebensräume im digitalen Zeitalter – fünf Thesen 1_Was ist passiert? Das 20. Jahrhundert war das Jahrhundert a_ der Bewegung raus aus der Stadt in die Suburbanität. Beispiel Gartenstadt und Siedlungen b_…

Initiative Innenstadt!

Die Inbesitznahme des öffentlichen Raumes wie des Marktplatzes ist eines der Geheimnisse lebendiger Innenstädte. Kinder und Familien spielen dabei eine wichtige Rolle // Plätze sind seit Jahrtausenden der Inbegriff des städtischen Lebens: Marktplatz, Nachrichtenbörse, Fest- und  Spielplatz, Flaniermeile und Bühne. Arnstadt hat die Voraussetzungen dafür. Was es aber vor allem braucht ist Eigeninitiative – und einen Tisch, an den sich alle Beteiligten zusammensetzen (Reprint…

„Vorerst kein Konzept“ für das älteste Gewerbequartier der Stadt?

  Pressemitteilung zum und Erwiderung auf den Bericht in der Thüringer Allgemeinen aus dem Bauausschuss der Stadt Arnstadt „Vorerst kein neues Konzept für Areal rund um den Milchhof“ / TA vom 27. Januar 2017 // Wir freuen uns sehr, dass die Mitglieder des Bauausschusses und die Verwaltung der Stadt Arnstadt darin übereinstimmen, dass „der Milchhof als historisches Denkmal im Bauhausstil erhalten bleiben…

750 Jahre Stadtrecht Arnstadt – Geschichte, Legenden, Mythen – Ausstellung bis Oktober 2016

Erst durch Kultur wird eine Gemeinde zur Stadt Dr. Peter Hellmig, Weingarten  // Wer glaubt, es bräuchte Facebook und Co. für die rasante Ausbreitung einer Bewegung, der irrt. Denn das funktionierte auch schon in der Mitte des 13. Jahrhunderts: Franz von Assisi starb 1226, die erste Biografie erschien 1228, im gleichen Jahr wurde er heilig…

Die Kasseler Treppe – eine Vision für Arnstadt

Rom hat die Spanische Treppe, Paris die Stufen von Sacré-Cœur, Kassel die denkmalgeschützte Treppenstraße und die Treppen hinauf zum Herkules. Gemeinsam ist ihnen, dass sie nicht nur zum Hinauf- und Hintergehen da sind, sondern auch zum Hinsetzen, Verweilen, Schauen und Ausruhen. So könnte eine solche Treppe für Arnstadt ausschauen – perfekt gelegen unterhalb der Bachkirche und…

Fünf Gründe für die Platte …

Hinschauen oder wegschauen? Mit jedem abgerissenen Block – hier Leipzig 2007 – wächst die Erkenntnis, das mehr verschwindet als ein paar Scheiben Beton. „Seit Anfang der Moderne macht der Architekt erst einmal Tabula rasa, und setzt dann seine neuen Gebäude auf’s Grundstück. Mit diesem falschen Bild im Kopf leben wir noch“  Muck Petzet … oder warum wir…

Arnstadt schafft sich ab

Die Rolle, die einer Stadt im Rahmen einer Kommunalreform zugewiesen wird, hängt auch davon ab, was sie erfolgreich auf die Beine stellt und wie diese Stadt um ihre Interessen kämpft. Das läßt für Arnstadt Schlimmes befürchten.   // Eine Stadt schafft sich ab? Wie soll das gehen? Ganz einfach: So wie Arnstadt das macht. Dafür benötigt…

Die Gera, ihre Auen und das Quartier am Mühlgraben
Ein Arnstädter Winterspaziergang durch ein brachliegendes Quartier

  „Nur wenige Ortschaften bieten in unmittelbarer Nähe so viele anmuthige Promenaden von mannichfachem Charakter, wie Arnstadt. Berg und Thal, Wald und Feld, reizende Gärten und schattige Alleen – und alles vom Silberband der Gera durchflochten!“ / aus: Arnstadt Sool- und Flußbad, Heinrich Schwert, 1856 // Die komplette Bildergalerie eines winterlichen Spaziergangs entlang der Gera…

Dauerhaft ausgesperrt

Arnstadt hat im Bereich der Infrastruktur einen Investitionsstau. Ein bekanntes Beispiel ist die Brücke über die Weisse zum Anger, auf dem unter anderem seit ein paar Jahren die Firma Ingenieurbüro und Technikhandel Wagner die Flächen des Alten Gaswerks saniert, Arbeitsplätze schafft und hochwertige Wohnhäuser errichtet. Arnstadt-wohin.de fragte den Geschäftsführer André Wagner, wie er die Zusammenarbeit mit der…

Kein Scherz: Atommülldeponie ins Gera- oder Ilmtal ?

Eine neue wissenschaftliche Untersuchung schlägt neben Mühlhausen und Nordhausen auch „den Raum Arnstadt und Stadtilm“ als geeigneten Standort für atomaren Endmüll der Atomrepublik Deutschland vor. Diese Studie ist seit einem halben Jahr abgeschlossen. Erst jetzt wird die Öffentlichkeit informiert. (Foto: Castor-Transport im Wendland 2011: verstrahlte Hochsicherheitszone / Jens Petermann) // Die am 18. November 2015…