Starke Stimmen aus der Arnstädter Bürgerschaft

„Wenn „die“ unten nicht mehr wollen, und „der“ oben nicht mehr kann, dann haben wir eine revolutionäre Situation“

…- so möchte ich die Situation in unserem Rathaus beschreiben. Ehrlich bekenne ich, bis zur gestrigen Bürgerversammlung im Theatercafe` gespalten gewesen zu sein, was Abwahl oder Verbleib im Amt des Bürgermeisters angeht. Der Prozess meines Umdenkens ist fast körperlich schmerzlich, denn bis zum gestrigen Abend stand ich auf seiner Seite. Als er vor 3 1/2 Jahren im zweiten Wahlgang siegte, war ich „so richtig“ froh: Endlich einer, der parteilos war! Endlich keine Public Affairs mehr!
Sein Auftritt bei der Kandidatenvorstellung / Bewerbung zum Bürgermeister, war für mich überwältigend überzeugend.
Ich brachte seinen Auftritt auf das Gleichnis: Intellekt+Durchsetzungsvermögen+Wille zum Amt = Charisma.
Eine gewisse Bescheidenheit im Charakter meinte ich auch zu erkennen…-
und nun gestern Abend die vernichtenden massiven Kritiken an seiner Amtsführung; das war alles weder an den Haaren herbeigezogen, noch erfundene vernichtende Propaganda. Das vermittelte ein Bild, wie er offensichtlich und tatsächlich ist. Schade um Ihn, und schade um die 3 1/2 Jahre im Amt!
Er ist so, wie er ist: Hat er sich selbst zur Numinose gekürt im Tempel Rathaus – muss man sich fragen?
Es gab im 19. und 20. Jhd. Bürgermeister in Arnstadt, nach denen sind heute noch Straßen benannt; das wird bei Alexander Dill mit Sicherheit nicht der Fall sein!
Richtig wurde in einem Diskussionsbeitrag hervorgerufen: Mit mehr als 2/3 der Stadträte gegen sich wäre ein Rücktritt immer noch ein ehrenvoller Abgang gewesen!
Ich habe meine Spaltung überwunden und werde einer Abwahl nun zustimmen.
Doch wer kommt nach ihm? Ehrlich: Ich möchte da keinen sehen im kommenden Wahlkampf, der schon mal vor 3 1/2 Jahren auf dem Podium stand.

Günter Walther, Arnstadt

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Herr Dill ist gemeinwohlgefährlich!
Ich möchte Herrn Walther voll zustimmen. Mit meinen Redebeiträgen habe ich bestimmt an seinen Sinneswandel mitgewirkt. Wir hatten nach der Veranstaltung noch ein gutes Gespräch.
Nun zu meiner Überschrift. Auch ich habe mich wie Herr Walther durch Herrn Dill blenden lassen. Dieser Mann
gehört nicht in diese Position. Nur ein Bespiel dafür: Er öffnet eingenhändig!!! sämtlichen Posteingang und
kontrolliert die Mails seiner Mitarbeiter. Ist das nicht krank?
Dieser Mann hat ein gestörtes Verhältnis zu den Realitäten einer normalen Amtsführung und zum Stadtrat.
Er hält sich selbst für den Grössten und für unfehlbar. Keine Diskussionen oder Kompromisse, Basta!
Wer nicht seiner Meinung ist wird als Feind behandelt, gemobbt oder gar entlassen.
Wenn seine ganzen Vorschläge Realität würden wäre Arnstadt nur noch eine „Kuhbläcke“ und auch bald keine Kreisstadt mehr!
Ich bitte Sie ganz herzlich, gehen Sie zur Wahl und geben Sie IHRER Stadt wieder eine Zukunft!

Lutz Günther, Arnstadt

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Auch ich war zur letzten Bürgermeisterwahl gefangen worden mit den guten Vorstellungen und Formulierungen in dem Flugblatt des Herrn Dill. Vieles wollte er anders machen, die Bürger erreichen und einbeziehen. Die Art zu sprechen und zu argumentieren werde sich verbessern.
Allerdings verging mir nach kurzer Amtszeit Herrn Dills der frohe Mut. Ich sehe nicht, dass sich irgendetwas in Arnstadt bewegt unter seiner Amtsführung. Kein einziges Konzept, keine Initiative für Arnstadt.

Eine seiner ersten Vorstellungen nach seiner Wahl: Er würde am liebsten die Erneuerung der Ichtershäuser Strasse stoppen und neu planen.

Unabhängig von irgendwelchen Finanzzwängen müssen doch Visionen entwickelt werden, die vielleicht erst in Jahren realisiert werden können. Aber sie müssen da sein (Gebiet zwischen Ichtershäuser Str. und Gera, Verbindung nach Rudisleben, Alteburg-Anlagen als Park, Garagenkomplex H.-Heine-Str., Gründerzeitviertel, Riedplatz mit angrenzenden Gassen, Zusammenarbeit mit Umlandgemeinden u.a.), und nicht nur der Stadtpark als Buga-Beteiligung!

Ich verhehle gar nicht, auch Herr Kuschel ist mir suspekt (ich denke jedesmal an ihn, wenn ich durchs holperige Liebenstein fahre, denn diese Vehältnisse sind meines Wissens aufgrund seiner Beratungen des Gemeinderates geblieben).
Herr Bräutigam wiederum wollte in seiner letzten Bürgermeisterkandidaten-Wahlversammlung einen Investor für den unsäglichen Muhmengassen-Bereich präsentieren, von dem ich danach nie wieder etwas hörte.

Aber diese Gedanken ändern nichts an der kritischen Haltung zu Herrn Dills Amtsführung.

Heiner Albertus

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Wenn ich mir so die letzten Postwurf-Pamphlete des Bürgermeisters anschaue – der Gipfel der Unverschämtheit, alle ihm vorgeworfenen Untätigkeiten sind ja von anderen verhindert und alles eigentlich Positive von ihm angeregt worden! Und jetzt das, Anzeige wegen Verleumdung. Gibt es in diesem Rechtsstaat denn keine Möglichkeit, dieses „Stadtoberhaupt“ für den angerichteten Schaden gegenüber der Stadt strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen?

Hartmut Töpfer, Arnstadt

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6 Gedanken zu “Starke Stimmen aus der Arnstädter Bürgerschaft

  1. Herr Dill ist gemeinwohlgefährlich!
    Ich möchte Herrn Walther voll zustimmen. Mit meinen Redebeiträgen habe ich bestimmt an seinen Sinneswandel mitgewirkt. Wir hatten nach der Veranstaltung noch ein gutes Gespräch.
    Nun zu meiner Überschrift. Auch ich habe mich wie Herr Walther durch Herrn Dill blenden lassen. Dieser Mann
    gehört nicht in diese Position. Nur ein Bespiel dafür: Er öffnet eingenhändig!!! sämtlichen Posteingang und
    kontrolliert die Mails seiner Mitarbeiter. Ist das nicht krank?
    Dieser Mann hat ein gestörtes Verhältnis zu den Realitäten einer normalen Amtsführung und zum Stadtrat.
    Er hält sich selbst für den Grössten und für unfehlbar. Keine Diskussionen oder Kompromisse, Basta!
    Wer nicht seiner Meinung ist wird als Feind behandelt,gemobbt oder gar entlassen.
    Wenn seine ganzen Vorschläge Realität würden wäre Arnstadt nur noch eine „Kuhbläcke“ und auch bald keine Kreisstadt mehr!
    Ich bitte Sie ganz herzlich, gehen Sie zur Wahl und geben Sie IHRER Stadt wieder eine Zukunft!

    Lutz Günther

    • Was Herr Günther so alles weiß. Vielleicht ist es ja „gemeinwohlgefährlich“, solche Dinge zu behaupten, die Sie und der Blog hier präsentieren?
      „Das Erste, was bei einem Krieg auf der Strecke bleibt, ist die Wahrheit“ Hiram Johnson (1866-1945). Offensichtlich ist das auch heute noch in Kleinkriegen so!
      Martina Lang

      • Sehr geehrte Frau Lang!
        Dank für Ihre Antwort. Auf einen groben Klotz gehört ein grosser Keil. Dill will seine Kritiker kriminalisieren. Überlassen wir es den Wählern sich ein Urteil zu bilden.
        Ohne ein bisschen Hick-Hack ist das Leben doch langweilig , oder ?
        Mit den besten Grüssen!
        Lutz Günther

        PS:Bin ein Ex-SPD Genosse,war 10 Jahre Mitglied im Ortsverein von Björn Engholm in Lübeck.

    • Sehr geehrter Herr Weiss!
      Da freuen sich Herr Weiss und Herr Günther gemeinsam auf das Wählervotum – sehr gut. Das ist ein Stück gelebte Demokratie. Nur Herr Dill hat das nicht begiffen. Er erhofft sich Hilfe von der Justiz und versucht so sein Gegner zu diskreditieren. Das aber wird ein Rohrkrepierer, der gegen ihn zurückschlägt.

      Ich hoffe inständig, das die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen bald aufnimmt. Vor Gericht zählen nur Zahlen und Fakten, die DILLSCHE LÜGENRETHORIK hilft ihm da nicht. Da können ihm vielleicht seine „Volkskorrespondenten“ von TA etwas helfen. Ihre Bericherstattung zum Abwahlverfahren sind tendenziös,im vorauseilenden Gehorsam, eben DILLSCHE HOFBERICHTE. Die ständige Nähe zur Macht vernebelt und korrumpiert wahrscheinlich ihre Hirne. Die haben noch nicht mitgekriegt, das Dill nicht mehr die Rückendeckung der SED-Kreisleitung hat und die Stasi nicht, wie bei mir, im Morgengrauen anrückt.

      Liefern sie bitte saubere journalistiche Artikel, ansonsten würde ich kritischen Lesern raten das Abo zu kündigen. Früher mußte man für die Lügen 2,80 Ostmark zahlen. Heute ist die die TA noch nichtmal die 0,90 Cent fürs online-Lesen wert.

      Der Schaden durch die DILLSCHE BÜRGERMEISTEREI beträgt mindestens 3 Millionen €, es kursiert sogar die Zahl 5,8 Millonen. Der immaterielle Schaden durch Inaktivität und Rufschädigung dürfte enorm sein, lässt sich aber leider nicht in Zahlen manifestieren.

      Der DILLSCHE ZUSTAND währt ca. 3 Jahre – Besserung nicht in Sicht – einziger Ausweg: ABWAHL.

      Ja, lassen sie uns „MITEINANDER“ zur Wahl gehen. Lassen wir uns nicht von den Dillsoßen und Wahlparolen verführen. Die haben eine 3 1/2 Jahre alten,langen Bart und sind nur leere Worthülsen, Märchen!

      Ihr Arnschter Mitbürger
      Lutz Günther

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