Arnstadt zwischen Stillstand und Visionen – emotional gesehen

Die erste öffentliche Veranstaltung hinter den neuen Türen und Fenstern des Milchhof Arnstadt fand am Donnerstag, den 18. Mai 2017 statt. Die Redaktion der Berliner Tageszeitung taz auf Deutschlandtournee kam nach Arnstadt.

taz was here – mit einer kleinen aber engagierten Runde aus Politik, Verwaltung, Neubürgern und Alteingesessenen. Thema: Arnstadt – Zwischen Stillstand und Visionen? Mein persönliches Fazit: Das Problem ist nicht, dass es keine Lösungen und Engagierte für eine lebhaftere und attraktivere Stadt gäbe, sondern dass viele diese Ideen und Lösungen als unnötig und manchmal auch Ihrer Lebensart fern betrachten. Irgendwie auch eine Art von Kulturkampf. Das ist schade, weil alle im gleichen Boot sitzen und der Gegensatz von „Alt-Arnschtern“ und Zugezogenen eigentlich gar nicht existiert. Sachlich gesehen. Aber der Bauch sagt eben manchmal anderes.

Es diskutierten u.a.:
• Tanya Harding, Restaurantbesitzerin
• Stefan Rienecker, Rechtsanwalt und Mitglied des Unternehmerverein Arnstadt
• Judith Rüber, Stadträtin in Arnstadt, DIE LINKE
• Georg Bräutigam, Fraktionschef Pro Arnstadt
• Hadidi Thoumana, Geschäftsinhaber in Ilmenau
Die Moderation hatte Jan Feddersen, Projektleiter taz.meinland

Für alle, die es genauer wissen wollen: Interessant in diesem Zusammenhang ein thread auf facebook, der sich zufälligerweise zeitgleich ergab, zwischen einer „Ur-Arnstädterin“ und einem Neubürger, nämlich mir (erst 12 Jahre hier). Erst ging es um ein paar mediterrane Pflanzenkübel für die Stadt, dann um „die Sichtweisen“ der Alteingesessenen …:
https://www.facebook.com/arnstadtwohin/posts/1383045691774611

 

 

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