2 Gedanken zu “Bürgerversammlung am Dienstag, den 19.01.2016 / 19 Uhr Theatercafé im Schlossgarten

  1. Wenn ich mir so die letzten Postwurf-Pamphlete des Bürgermeisters anschaue – der Gipfel der Unverschämtheit, alle ihm vorgeworfenen Untätigkeiten sind ja von anderen verhindert und eigentlich positiv von ihm angeregt worden! Und jetzt das, Anzeige wegen Verleumdung. Gibt es in diesem Rechtsstaat denn keine Möglichkeit, dieses „Stadtoberhaupt“ für den angerichteten Schaden gegenüber der Stadt, strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen?

  2. „Wenn „die“ unten nicht mehr wollen, und „der“ oben nicht mehr kann, dann haben wir eine revolutionäre Situation“

    …- so möchte ich die Situation in unserem Rathaus beschreiben. Ehrlich bekenne ich, bis zur gestrigen Bürgerversammlung im Theatercafe` gespalten gewesen zu sein, was Abwahl oder Verbleib im Amt des Bürgermeisters angeht. Der Prozess meines Umdenkens ist fast körperlich schmerzlich, denn bis zum gestrigen Abend stand ich auf seiner Seite. Als er vor 2 1/2 Jahren im zweiten Wahlgang siegte, war ich „so richtig“ froh: Endlich einer, der parteilos war! Endlich keine Public Affairs mehr!
    Sein Auftritt bei der Kandidatenvorstellung / Bewerbung zum Bürgermeister, war für mich überwältigend überzeugend.
    Ich brachte seinen Auftritt auf das Gleichnis: Intellekt+Durchsetzungsvermögen+Wille zum Amt = Charisma.
    Eine gewisse Bescheidenheit im Charakter meinte ich auch zu erkennen…-
    und nun gestern Abend die vernichtenden massiven Kritiken an seiner Amtsführung; das war alles weder an den Haaren herbeigezogen, noch erfundene vernichtende Propaganda. Das vermittelte ein Bild, wie er offensichtlich und tatsächlich ist. Schade um Ihn, und schade um die 2 1/2 Jahre im Amt!
    Er ist so, wie er ist: Hat er sich selbst zur Numinose gekürt im Tempel Rathaus- muss man sich fragen?
    Es gab im 19. und 20. Jhd. Bürgermeister in Arnstadt, nach denen sind heute noch Straßen benannt; das wird bei Alexander Dill mit Sicherheit nicht der Fall sein!
    Richtig wurde in einem Diskussionsbeitrag hervorgerufen: Mit mehr als 2/3 der Stadträte gegen sich wäre ein Rücktritt immer noch ein ehrenvoller Abgang gewesen!
    Ich habe meine Spaltung überwunden und werde einer Abwahl nun zustimmen.
    Doch wer kommt nach ihm? Ehrlich: Ich möchte da keinen sehen im kommenden Wahlkampf, der schon mal vor 2 1/2 Jahren auf dem Podium stand. Einen Jan Kobel vielleicht? Ja, den könnte ich mir vorstellen…-

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Walther

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